NEWS Wir sind auf der Ausstellung XY in Nimmerland

IQUARUS | Infobereich für Ärzte

Unerkanntes Vorhofflimmern

Sehr geehrte Frau Kollegin,

sehr geehrter Herr Kollege,

 

herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen um mehr über IQUARUS zu erfahren.

 

 

Wie Sie wissen, ist Vorhofflimmern ein ständiger Begleiter in der Arztpraxis. Die Deutsche Herzstiftung geht davon aus, dass etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen in Deutschland an Vorhofflimmern leiden (Stand Oktober 2022). Da es keine vollständigen Registerdaten gibt, ist eine hohe Dunkelziffer wahrscheinlich.



Oftmals unbemerkte Herzrhythmusstörung

Das macht sie zur häufigsten Herzrhythmusstörung in Deutschland. ExpertInnen gehen aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung von einem deutlichen Anstieg der Inzidenz in naher Zukunft aus.

Die Gefahren von Vorhofflimmern sind dabei bekannt:

–    Unangenehme Palpitationen
–    Leistungseinbruch
–    Tachymyopathien
–    Vaskuläre Demenz
–    Ischämische Insulte mit weitreichenden Komplikationen

Vorhofflimmern bleibt bis zum Auftreten von oben genannten Folgeerscheinungen von der Patientin/ von dem Patienten oft unbemerkt und von der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt folglich unerkannt.

Dauerhafte EKG-Aufzeichnungen über externe Medien würden den diagnostischen Rahmen einer Arztpraxis sprengen, sodass Vorhofflimmern häufig erst erkannt wird, wenn es schon zu spät ist und die/der PatientIn bereits Komplikationen davonträgt.

Vorhofflimmern frühzeitig erkennen

Das IQUARUS-Team, bestehend aus der Herz-LAG Bayern e. V. unter der Leitung von Frau Dr. med. Christa Bongarth und Frau Dr. phil. Petra Pfaffel, dem Studienzentrum der München-Klinik Neuperlach unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Stefan Sack sowie der Firma Apoplex Medical Technologies, hat den Anspruch, die Zahl der PatientInnen mit okkultem Vorhofflimmern sowie hohem Risiko für das Generieren von Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen, um die Komplikationsrate von Vorhofflimmern zu minimieren.

 

Dafür wird ein bereits validiertes Holter-System der Firma apoplex medical technologies verwendet.

Dieses Holter-System kann durch einen fortschrittlichen, patentierten Algorithmus zum einen Vorhofflimmern detektieren und zum anderen Aussagen über die Wahrscheinlichkeit des Entstehens von Vorhofflimmern treffen.

Für die prospektiv angelegte Studie werden 1.000 Probanden eingeschlossen, die sich aus TeilnehmerInnen der bayerischen Herzgruppen zusammensetzen.

 

Anschauungsbild des apoplex medical technologies Rekorders der in der IQUARUS-Studie zum einsatz kommt

Das Ziel: Detektion von neuem Vorhofflimmern

Die Probanden werden angehalten, für mindestens drei Tage, gerne auch bis zu sieben Tagen, das oben beschriebene Holter-System zu tragen und es anschließend zur Auswertung wieder zurückzusenden.

Es entstehen für die PatientInnen keine gesundheitlichen Risiken und keine Kosten. Speziell für Sie auch kein organisatorischer Mehraufwand.

Der primäre Endpunkt der Studie lautet „Detektion von neuem Vorhofflimmern“.

 

Die sekundären Endpunkte, die anhand kurzer, leicht verständlicher Fragebögen bei Einschluss, nach 6 und nach 12 Monaten erhoben werden, lauten:

–    Initialisierung einer oralen Antikoagulation
–    Medikamentenadhärenz für orale Antikoagulation
–    Klinische Ereignisse im follow up von 12 Monaten
–    Lebensqualität

 

Es ist bewiesen, dass verschiedene kardiopulmonale Vorerkrankungen das Entstehen von Vorhofflimmern begünstigen können.

Dazu gehören unter anderem arterielle Hypertonie, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz sowie COPD und Schlafapnoe.

Als idealen Probanden-Pool sehen wir daher PatientInnen mit diesen Vorerkrankungen an, weswegen wir die Gewinnung unserer ProbandInnen an den bayerischen Herzsportgruppen der Herz-LAG Bayern e. V. durchführen.

 

Wir erhoffen uns durch IQUARUS vielen Menschen die Komplikationen von unerkanntem Vorhofflimmern ersparen zu können, indem wir
frühzeitig Vorhofflimmern erkennen und über das Risiko, Vorhofflimmern zu generieren, informieren.

Somit leisten wir einen Beitrag zur optimalen Versorgung der Patientin/des Patienten und können Sie in der Behandlung Ihrer PatientInnen unterstützen.

 

Wir danken Ihnen vielmals für Ihr Interesse und freuen uns
auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihr IQUARUS-Team